Antidiskriminierung durch Prävention

Laufzeit: 2019 bis 2021

Finanzierung: 92.000 Euro

Träger: Artikel 1 Initiative für Menschenwürde e.V.

Projektleitung: Herr Alexander Flügge / Herr Johannes Karl

Schlüterstrasse 42 in 10707 Berlin

Tel. 030 / 88 91 36 - 186
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https://artikel-eins.de

Ausgangslage und Ziel des Projektes:

Im Quartiersmanagementgebiet besteht eine sehr große kulturelle Vielfalt, aber auch eine Vielfalt hinsichtlich des Alters, der Religionen und der Lebenssituationen. Nicht immer ist ein tolerantes Miteinander der Menschen untereinander gegeben. Viele Menschen werden täglich mit diskriminierenden Situationen konfrontiert, sei es z. B. aufgrund von Behinderungen, der Herkunft, der Religion, der Lebensführung, des Geschlechts oder sonstiger Gründe.

Über das Projekt sollen Strategien und Aktionen zur Prävention von Vorurteilen gegenüber vielfältigen Kulturen entwickelt werden. Ziel ist es in der Nachbarschaft, in den Bildungseinrichtungen, im Beschäftigungssektor die Aufmerksamkeit auf die Besonderheiten des Menschen als Individuum zu richten, ohne Denjenigen zu benachteiligen und zu beurteilen. Das Projekt soll dazu beitragen, dass eine Sensibilisierung gegenüber diskriminierenden Äußerungen und Situationen erfolgt, für den Umgang mit Diskriminierungserfahrungen Hilfestellung gegeben wird und Diskriminierungstendenzen abgebaut werden.


Konzept:

Artikel 1 Initiative für Menschenwürde e.V. ist ein Zusammenschluss von Expertinnen und Experten in den Bereichen Kommunikation, Kreativität, Weiterbildung, Campaigning, Meinungsforschung und Strategie. 

Auf den Themengebieten "Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit", "Gewaltfreie Kommunikation" und "Gelebte Vielfalt" besitzen diese Kommunikations-Experten langjährige Erfahrung und umfassende Kenntnisse.

Geplante Maßnahmen:
  • Persönliche Kontaktaufnahme mit Akteuren und Institutionen um konkrete Bedürfnisse zu erheben und Kommunikation innerhalb des Quartiers zu gewährleisten. Kontaktaufnahme mit der Behindertenselbsthilfe (Bsp. InterAktiv e.V. & dynamis e.V), Kontaktaufnahme mit dem Behindertenbeirat, dem Bezirksamt Mitte, dem/der Bezirksbeauftragte/n für Menschen mit Behinderung und dem Gleichstellungsbeauftragten
  • Durchführung individueller, bedürfnisorientierter Workshops zur Sensibilisierung für gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und gelebte Vielfalt
  • Durchführung von Aktionen im öffentlichen Raum, um Aufmerksamkeit zu generieren und öffentlichkeitswirksam in Erscheinung zu treten.
  • Durchführung von Empowerment-Seminaren, um die Handlungsfähigkeit von Akteuren zu stärken und langfristig akteursübergreifend Verknüpfungen und Kooperationen zu ermöglichen.

 Durchführung

 Projekt Antidiskriminierung 2019 1


Wie das vom QM Pankstraße geförderte Projekt "Antidiskriminierung durch Prävention" an der Berufsfachschule für Sozialassistenz in der Gerichtstraße eine wertschätzende Kommunikation  trainiert... lesen Sie mehr.